Flößerei auf der oberen Isar

Das Interesse am Vortrag über die Flößerei auf der oberen Isar durch die Vorsitzende des Vereins Flößerstraße e.V., Gabriele Rüth, war groß. Der Saal beim Neuwirt in Lenggries war fast voll besetzt. Eingeführt wurde dieser Vortrag im Rahmen unserer Historischen Stammtische von unserem Mitglied Franz Speer, der ihn auch organisiert hatte. 

Großes Interesse am Vortrag von Gabriele Roth über die Flößerei auf der oberen Isar.

Großes Interesse am Vortrag von Gabriele Roth über die Flößerei auf der oberen Isar.

Präsenzbibliothek: Kometers Isarwinkler Boarisch

Wer nach Lenggrieser Dialektbegiffen sucht, wird künftig im Wörterbuch „Isarwinkler Boarisch“ fündig: „Wei’s im Boarischn leidá koa vábindliche Lautschrift gibb,“ sagt (und schreibt) der Lenggrieser Willy Kometer, „hòb i mia seywá oane ausdenkt.“

Kometer hat über die Jahre sehr viele Dialektwörter zusammengetragen und auf 128 Seiten mitsamt deren hochdeutscher „Übersetzung“ als Wörterbuch zusammengestellt. Es trägt den Titel „Isarwinkler Boarisch im 20. Jahrhundert“.

Beginnend mit dem hellen „Á“ im gesprochenen Bairisch bis hin zu „zwoaschpánne“ listet das Buch Worte auf, wie sie in Lenggries und – teils bereits mit beginnenden Klangveränderungen – dem Isarwinkel gesprochen wurde und noch wird.

Willy Kometer ist den Besuchern der bisherigen Historischen Stammtische zum Thema Dialekt bekannt. Ein weiterer Kreis kennt ihn aber auch durch seine im Jahr 2008 erschienene Autobiographie „Das bisschen Leben“.

Da es Kometers Dialektwörterbuch nicht zu kaufen gibt, freuen wir uns, dass es nun allen Interessierten in der Gemeindebücherei zur Benutzung zugänglich ist.

Kometer, Gritsch, Rosen und Bammer vor der Lenggrieser Gemeindebücherei.

Verfasser Willy Kometer, Christine Gritsch und Maria Rosen von der Gemeindebücherei, und Vorsitzender Stephan Bammer präsentieren das Wörterbuch.

 

 

Die Geschichte der Sterbebilder

Frau Elisabeth Weilnböck aus Grafing hält am Freitag, den 23. Oktober 2015 um 19:30 Uhr beim Neuwirt in Lenggries (Tölzer Straße 5) einen Vortrag über die Geschichte der Sterbebilder.

Sterbebilder sind noch nicht einmal 200 Jahre alt und haben sich in ihrem Aussehen und Inhalten im Laufe der Zeit immer wieder stark verändert.

Berichtet wird auch von einem Projekt des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde e. V. in München. Dieser legt zurzeit eine große Datenbank mit Sterbebildern aus ganz Bayern an. Insgesamt wurden schon mehrere hunderttausend Sterbebilder aus Bayern eingescannt.

Ziel dieses Projektes ist es, die Sterbebilder aus dem gesamten Freistaat zentral zu archivieren.

Wegen der Wahrung von Persönlichkeitsrechten und Urheberrechtsfragen werden aber nur Scans der älteren Sterbebilder veröffentlicht, neuere Sterbebilder werden aber bei den BLF-Bibliotheken archiviert.

Wer seine Sterbebilder dieser Sammlung zur Verfügung stellen will, kann diese am Freitag, den 23. Oktober ab 18:00 Uhr beim Neuwirt mittels eines leistungsstarken Einzugsscanners einscannen lassen.

Lenggrieser Familiennamen

Beim Historischen Stammtisch am Freitag, den 28. August, um 19:30 Uhr beim Neuwirt in Lenggries hält Hr. Alexander Peren aus Penzberg einen Vortrag zur Erklärung von Lenggrieser Familiennamen. Nach den Namen der Gefallenen der Sendlinger Bauernschlacht von 1705, der Napoleonischen Feldzüge von … Weiterlesen