Entbuschung und Baumfällungen
Im Spätherbst 2003 (zur Gründung des damaligen Fördervereins Burgruine Hohenburg e.V.) wurde das Burgplateau entbuscht und einige schadhafte Bäume gefällt, um die auf dem Ruinenareal vorhandenen Mauerreste wieder erlebbar werden zu lassen. Dabei wurde, um das sensible Gelände zu schonen, ein Saumpferd eingesetzt.
Vermessung und Laserscan
Im Sommer 2004 wurde das ehemalige Burgareal durch das geodätische Institut an der Bundeswehruniversität Neubiberg, im Rahmen eines Testprojekts mit einem (damals) neuartigen 3D-Rundum-Laser zu vermessen. Dabei wurden auch die noch sichtbaren Mauern und Gebäudestrukturen kartografiert.
Geoelektrische Untersuchung
Bei der geoelektrischen Untersuchung eines rechteckigen Feldes auf dem Burgplateau 2004 machten Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege eventuell Strukturen ausfindig, die als eine frühere, und wesentlich vom bislang bekannten Gebäudebestand der Hohenburg abweichende, Baustufe gedeutet werden könnten. Leider ist darüber hinaus aus der Anfangszeit der Hohenburg nichts über die baulichen Gegebenheiten bekannt. Auch erlauben die sehr schwammigen Bilder keine wirklichen Rückschlüsse.
Wiedererschließung des originalen Wegs
2011 wurde der originale, ehemalige Zugangsweg zur Burg von Westen her wiederhergestellt. Bis dahin gab es nur einen sehr steilen Trampelpfad von Osten zur Ruine.
Der Weg führt vom heutigen Schloss in gerader Linie durch den Hohlweg unterhalb des Bergfrieds und dann weiter auf das Burgplateau. Der ehemalige Eselsteig, der direkte Weg zum Versorgungshof im Osten, unterhalb der Anlage, wurde nicht reaktiviert, da er streckenweise abgerutscht ist.
Burg-Lehrpfad
Im Oktober 2014 wurden Infotafeln aufgestellt, die zusammen einen Lehrpfad vom Wanderparkplatz bis zum Rest des Bergfrieds ergeben. Der Lehrpfad vermittelt dem Besucher schlaglichtartig und illustriert interessante Details über die ehemalige Burg. Ergänzend liegen in der Lenggrieser Gäste-Information kostenlose Faltpläne mit einem Lageplan aller Tafeln aus. Dass vor allem die zwei Infotafeln auf dem Burgplateau nicht unangenehm ins Auge stechen, wurden ihre Rückseiten so gestaltet, dass sie sich möglichst gut in die Umgebung einfügen.
2026 wurden alle Informationen grundlegend modernisiert, ergänzt und mit einem Abschnitt mit kindgerechten Informationen angereichert.





